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Deutungskämpfe im Übergang

Bayerisches Zentrum für Friedens und Konfliktforschung

Der Forschungsverbund "Deutungskämpfe im Übergang" (Conflicts.Meanings.Transitions) untersucht, wie Gesellschaften in Zeiten des Wandels um Deutungen ringen. Die Leitfrage ist, unter welchen Bedingungen solche Deutungskämpfe zum Frieden beitragen?

Im Forschungsnetzwerk untersuchen wir diese Konflikte aus einer interdisziplinären Perspektive. Im Mittelpunkt stehen dabei Deutungskämpfe um Friedensstrategien nichtstaatlicher Akteure, um Gewalt sowie um universelle Rechte und Vielfalt. Das Projekt fokussiert damit drängende gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit (lokal, inter- und transnational), wie sie sich in Debatten über (Kolonial-)Geschichte, Erinnerung, Gewalt, universelle Rechte und Vielfalt herauskristallisieren.

Das übergreifende Ziel ist es, Friedens- und Konfliktforscher*innen in Bayern zu vernetzen und interdisziplinären Austausch zu fördern. Damit will das Netzwerk die gesellschaftliche und politische Wirkung dieses Forschungsfeldes in der Region und darüber hinaus erhöhen.

"Deutungskämpfe im Übergang" ist ein gemeinschaftliches Projekt von Wissenschaftler*innen der Universitäten Augsburg, Bayreuth und Erlangen-Nürnberg sowie des Instituts für Zeitgeschichte München−Berlin, koordiniert an der Universität Bayreuth.

Webseite des Projekts
  

Das Projekt (2022-28) wird finanziert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).