Prof. Dr. Sandra Calkins

Sandra Calkins
Professor for Social and Cultural Anthropology with a focus on Africa
E-Mail: sandra.calkins@uni-bayreuth.de
Phone: +49 (0)921 / 55-4106
Building GW II Room 0.16
Office hours: Please make an appointment
Profil
since 3/25
Professorship (W3), Social and Cultural Anthropology with a Focus on Africa, University of Bayreuth
2023-2025
Associate Professor for Environment, Technology & Decolonial Knowledge, Section “Knowledge, Transformation & Society”, University of Twente, Enschede, The Netherlands
2018 -2023
Assistant Professor (W1, untenured), Social and Cultural Anthropology, Freie Universität Berlin
2014-2018
Research fellow (PostDoc), Max Planck Institute for Social Anthropology, Halle
2014
PhD in Anthropology, University of Leipzig: highest distinction “opus eximium”, Leipzig
CV
CV
since 3/25
Professorship (W3), Social and Cultural Anthropology with a Focus on Africa, University of Bayreuth
2023-2025
Associate Professor for Environment, Technology & Decolonial Knowledge, Section “Knowledge, Transformation & Society”, University of Twente, Enschede, The Netherlands
2018 -2023
Assistant Professor (W1, untenured), Social and Cultural Anthropology, Freie Universität Berlin
2014-2018
Research fellow (PostDoc), Max Planck Institute for Social Anthropology, Halle
2014
PhD in Anthropology, University of Leipzig: highest distinction “opus eximium”, Leipzig
- Economic anthropology
- Environmental anthropology
- STS
- Environmental humanities
- Medical anthropology
Research Key Areas
Research Key Areas
- Economic anthropology
- Environmental anthropology
- STS
- Environmental humanities
- Medical anthropology
Wissen und Wachstum. Anthropologie von und in spätkapitalistischen Umgebungen
Umweltkrisen sowie die Fragen, wie wir diese Kriesen verstehen, regulieren und bewältigen können, sind zweifellos in den Mittelpunkt sozioökonomischer, politischer und technowissenschaftlicher Kontroversen gerückt. Allzu oft greifen die Reaktionen auf aktuelle Umweltprobleme auf technowissenschaftliche Lösungen zurück, ohne systemische Probleme anzugehen, wie beispielsweise die enge Verflechtung unserer Umwelt mit der kapitalistischen Produktion.
Prof. Calkins Forschung untersucht, wie Wissen über die Umwelt entsteht und mit Wissen über die Wirtschaft interagiert, wie solche Wissensformen verbreitet werden, sich widersprechen, entkräftet oder politisiert werden und somit die Zukunft von Gesundheit und Wohlbefinden sowohl für Menschen als auch für nicht-menschliche Lebewesen prägen. Neben den vorherrschenden Formen des Wissens, wie den modernen Wissenschaften, Institutionen, Technologien und Infrastrukturen, widtmet sie sich den nach wie vor bestehenden Asymmetrien und Hierarchien in der Wissensproduktion und rückt unerkannte Formen von Wissen und Expertise in den Vordergrund. Sie betrachtet Fragen der Wissensproduktion – wessen Wissen Wert und Autorität besitzt, was und wer Gehör findet – als zutiefst politische Fragen und setzen uns mit ihnen im Dialog mit den Arbeiten indigener Denker*innen sowie de-, post- und antikolonialer Wissensschöpfer*innen auseinander. Indem sie marginalisierte Formen des Wissens und des Wachsens untersucht, lotet sie Alternativen jenseits des kapitalistischen Wachstums-paradigmas aus, das unsere gesellschaftliche Vorstellungswelt schon viel zu lange beherrscht, und beleuchten die schwierigen Möglichkeiten, die sich in der Gegenwart inmitten von Verlust und kapitalistischer Zerstörung entwickeln.
Können wir Lebensweisen verdichten, die der Ideologie des grenzenlosen Wachstums widerstehen? Und auf welche Schwierigkeiten stößt ein solches Unterfangen, wenn wir es aus der Perspektive alltäglicher Praktiken, bescheidener nicht-menschlicher Beziehungsgefüge und im Blick auf Leben und Welten jenseits Westeuropas betrachten?
Wenn Sie an Aktivitäten, Lesegruppen und Veranstaltungen teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an skaafrika@uni-bayreuth.de
Wissen und Wachstum. Anthropologie von und in spätkapitalistischen Umgebungen
Umweltkrisen sowie die Fragen, wie wir diese Kriesen verstehen, regulieren und bewältigen können, sind zweifellos in den Mittelpunkt sozioökonomischer, politischer und technowissenschaftlicher Kontroversen gerückt. Allzu oft greifen die Reaktionen auf aktuelle Umweltprobleme auf technowissenschaftliche Lösungen zurück, ohne systemische Probleme anzugehen, wie beispielsweise die enge Verflechtung unserer Umwelt mit der kapitalistischen Produktion.
Prof. Calkins Forschung untersucht, wie Wissen über die Umwelt entsteht und mit Wissen über die Wirtschaft interagiert, wie solche Wissensformen verbreitet werden, sich widersprechen, entkräftet oder politisiert werden und somit die Zukunft von Gesundheit und Wohlbefinden sowohl für Menschen als auch für nicht-menschliche Lebewesen prägen. Neben den vorherrschenden Formen des Wissens, wie den modernen Wissenschaften, Institutionen, Technologien und Infrastrukturen, widtmet sie sich den nach wie vor bestehenden Asymmetrien und Hierarchien in der Wissensproduktion und rückt unerkannte Formen von Wissen und Expertise in den Vordergrund. Sie betrachtet Fragen der Wissensproduktion – wessen Wissen Wert und Autorität besitzt, was und wer Gehör findet – als zutiefst politische Fragen und setzen uns mit ihnen im Dialog mit den Arbeiten indigener Denker*innen sowie de-, post- und antikolonialer Wissensschöpfer*innen auseinander. Indem sie marginalisierte Formen des Wissens und des Wachsens untersucht, lotet sie Alternativen jenseits des kapitalistischen Wachstums-paradigmas aus, das unsere gesellschaftliche Vorstellungswelt schon viel zu lange beherrscht, und beleuchten die schwierigen Möglichkeiten, die sich in der Gegenwart inmitten von Verlust und kapitalistischer Zerstörung entwickeln.
Können wir Lebensweisen verdichten, die der Ideologie des grenzenlosen Wachstums widerstehen? Und auf welche Schwierigkeiten stößt ein solches Unterfangen, wenn wir es aus der Perspektive alltäglicher Praktiken, bescheidener nicht-menschlicher Beziehungsgefüge und im Blick auf Leben und Welten jenseits Westeuropas betrachten?
Wenn Sie an Aktivitäten, Lesegruppen und Veranstaltungen teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an skaafrika@uni-bayreuth.de
Julio Campos Simoes “Sowing hope. An ethnography of rainfed agriculture in Cabo Verde”, BIGSAS (Primary supervision)
Anna Heiger (Humboldt Universität, Second supervision)
completed
Brandaan Huigen “Dangerous things. Crime and the social life of stolen objects in South Africa” (Second supervision), FU Berlin, defended 15.3.2023
Cornelia Ertl “Planting Ambiguities. Practicing Care at the Botanic Garden” (Primary supervision), FU Berlin, defended 24.5.2024.
Wisse van Engelen “Human-wildlife interactions in Nambia” (co-promoter), University of Twente, defended 23.4.2026.
Julio Campos Simoes “Sowing hope. An ethnography of rainfed agriculture in Cabo Verde”, BIGSAS (Primary supervision)
Anna Heiger (Humboldt Universität, Second supervision)
completed
Brandaan Huigen “Dangerous things. Crime and the social life of stolen objects in South Africa” (Second supervision), FU Berlin, defended 15.3.2023
Cornelia Ertl “Planting Ambiguities. Practicing Care at the Botanic Garden” (Primary supervision), FU Berlin, defended 24.5.2024.
Wisse van Engelen “Human-wildlife interactions in Nambia” (co-promoter), University of Twente, defended 23.4.2026.
Profil
CV
since 3/25
Professorship (W3), Social and Cultural Anthropology with a Focus on Africa, University of Bayreuth
2023-2025
Associate Professor for Environment, Technology & Decolonial Knowledge, Section “Knowledge, Transformation & Society”, University of Twente, Enschede, The Netherlands
2018 -2023
Assistant Professor (W1, untenured), Social and Cultural Anthropology, Freie Universität Berlin
2014-2018
Research fellow (PostDoc), Max Planck Institute for Social Anthropology, Halle
2014
PhD in Anthropology, University of Leipzig: highest distinction “opus eximium”, Leipzig
Research Key Areas
- Economic anthropology
- Environmental anthropology
- STS
- Environmental humanities
- Medical anthropology
Wissen und Wachstum. Anthropologie von und in spätkapitalistischen Umgebungen
Umweltkrisen sowie die Fragen, wie wir diese Kriesen verstehen, regulieren und bewältigen können, sind zweifellos in den Mittelpunkt sozioökonomischer, politischer und technowissenschaftlicher Kontroversen gerückt. Allzu oft greifen die Reaktionen auf aktuelle Umweltprobleme auf technowissenschaftliche Lösungen zurück, ohne systemische Probleme anzugehen, wie beispielsweise die enge Verflechtung unserer Umwelt mit der kapitalistischen Produktion.
Prof. Calkins Forschung untersucht, wie Wissen über die Umwelt entsteht und mit Wissen über die Wirtschaft interagiert, wie solche Wissensformen verbreitet werden, sich widersprechen, entkräftet oder politisiert werden und somit die Zukunft von Gesundheit und Wohlbefinden sowohl für Menschen als auch für nicht-menschliche Lebewesen prägen. Neben den vorherrschenden Formen des Wissens, wie den modernen Wissenschaften, Institutionen, Technologien und Infrastrukturen, widtmet sie sich den nach wie vor bestehenden Asymmetrien und Hierarchien in der Wissensproduktion und rückt unerkannte Formen von Wissen und Expertise in den Vordergrund. Sie betrachtet Fragen der Wissensproduktion – wessen Wissen Wert und Autorität besitzt, was und wer Gehör findet – als zutiefst politische Fragen und setzen uns mit ihnen im Dialog mit den Arbeiten indigener Denker*innen sowie de-, post- und antikolonialer Wissensschöpfer*innen auseinander. Indem sie marginalisierte Formen des Wissens und des Wachsens untersucht, lotet sie Alternativen jenseits des kapitalistischen Wachstums-paradigmas aus, das unsere gesellschaftliche Vorstellungswelt schon viel zu lange beherrscht, und beleuchten die schwierigen Möglichkeiten, die sich in der Gegenwart inmitten von Verlust und kapitalistischer Zerstörung entwickeln.
Können wir Lebensweisen verdichten, die der Ideologie des grenzenlosen Wachstums widerstehen? Und auf welche Schwierigkeiten stößt ein solches Unterfangen, wenn wir es aus der Perspektive alltäglicher Praktiken, bescheidener nicht-menschlicher Beziehungsgefüge und im Blick auf Leben und Welten jenseits Westeuropas betrachten?
Wenn Sie an Aktivitäten, Lesegruppen und Veranstaltungen teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an skaafrika@uni-bayreuth.de
Julio Campos Simoes “Sowing hope. An ethnography of rainfed agriculture in Cabo Verde”, BIGSAS (Primary supervision)
Anna Heiger (Humboldt Universität, Second supervision)
completed
Brandaan Huigen “Dangerous things. Crime and the social life of stolen objects in South Africa” (Second supervision), FU Berlin, defended 15.3.2023
Cornelia Ertl “Planting Ambiguities. Practicing Care at the Botanic Garden” (Primary supervision), FU Berlin, defended 24.5.2024.
Wisse van Engelen “Human-wildlife interactions in Nambia” (co-promoter), University of Twente, defended 23.4.2026.