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Jost Dockter, M.A.

ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungskolleg Franken

Portraitbild von Jost Dockter

Jost Dockter, M.A.

Forschungskolleg Franken
am Institut für Fränkische Landesgeschichte
Marktplatz 1
95349 Thurnau
E-Mail: jost.dockter@uni-bamberg.de
jost.dockter@uni-bayreuth.de

in der Historischen Geographie
Betreuer: Prof. Dr. Andreas Dix

Arbeitstitel: Die Chausseen des Fränkischen Reichskreises – Indikator eines frühneuzeitlichen Strukturwandels?

Die verschiedensten Infrastrukturen prägen unseren heutigen Alltag, ohne dass wir ihnen besondere Aufmerksamkeit schenken – vorausgesetzt es kommt zu keinen Störfällen. Laut dem Historiker Dirk van Laak gelten sie dabei sogar als „Maßstab für vermeintliche Modernität“. Doch wo liegen die Wurzeln moderner Infrastrukturen?
Diese Frage untersucht das Dissertationsprojekt anhand der Chausseen des Fränkischen Reichskreises. Dabei sollen nicht nur der Bau der frühneuzeitlichen Kunststraßen sondern auch ihre Nutzung und ihr Unterhalt im Fokus des Promotionsvorhabens stehen. Als Quelle hierzu dienen insbesondere die im Bamberger Staatsarchiv lagernden Bestände des ehemaligen Kreisarchives des Fränkischen Reichskreises, mit deren Hilfe der Frage nachgegangen wird, welche Akteure aus welchen Motiven heraus an Bau, Nutzung und Unterhalt der Chausseen beteiligt waren.
Somit wird nicht auf eine rein deskriptive Rekonstruktion des frühneuzeitlichen Chausseenetzes im Fränkischen Reichskreis hingearbeitet, sondern es soll vielmehr erörtert werden, inwiefern die Chausseen als Indikator eines frühneuzeitlichen Strukturwandels angesehen werden können und welche Bedeutung ihnen für die Konstituierung des Raumes „Franken“ zukam.

  • Das Alte Reich im 18. Jahrhundert
  • Fränkische und Rheinische Landesgeschichte
  • Historische Geographie der Popmusik
  • Historische Geographie deutscher Universitätsstädte
  • Historische Verkehrsgeographie
  • Kulturlandschaftsinventarisierung

Seit 2021


Ideell gefördertes Mitglied des Forschungskollegs Franken am Institut für Fränkische Landesgeschichte

2018-2021

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungskolleg Franken am Institut für Fränkische Landesgeschichte der Universitäten Bamberg und Bayreuth

2018

Wissenschaftliche Hilfskraft der Professur für Historische Geographie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

2016-2017

Qualifizierung zum Kulturlandschaftsexperten in einem Kurs des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege

2014-2018

Masterstudium der Historischen Geographie, Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, Geschichte und Katholischen Theologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

2010-2014

Bachelorstudium der Geographie, Geschichte und Archäologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

in der Historischen Geographie
Betreuer: Prof. Dr. Andreas Dix

Arbeitstitel: Die Chausseen des Fränkischen Reichskreises – Indikator eines frühneuzeitlichen Strukturwandels?

Die verschiedensten Infrastrukturen prägen unseren heutigen Alltag, ohne dass wir ihnen besondere Aufmerksamkeit schenken – vorausgesetzt es kommt zu keinen Störfällen. Laut dem Historiker Dirk van Laak gelten sie dabei sogar als „Maßstab für vermeintliche Modernität“. Doch wo liegen die Wurzeln moderner Infrastrukturen?
Diese Frage untersucht das Dissertationsprojekt anhand der Chausseen des Fränkischen Reichskreises. Dabei sollen nicht nur der Bau der frühneuzeitlichen Kunststraßen sondern auch ihre Nutzung und ihr Unterhalt im Fokus des Promotionsvorhabens stehen. Als Quelle hierzu dienen insbesondere die im Bamberger Staatsarchiv lagernden Bestände des ehemaligen Kreisarchives des Fränkischen Reichskreises, mit deren Hilfe der Frage nachgegangen wird, welche Akteure aus welchen Motiven heraus an Bau, Nutzung und Unterhalt der Chausseen beteiligt waren.
Somit wird nicht auf eine rein deskriptive Rekonstruktion des frühneuzeitlichen Chausseenetzes im Fränkischen Reichskreis hingearbeitet, sondern es soll vielmehr erörtert werden, inwiefern die Chausseen als Indikator eines frühneuzeitlichen Strukturwandels angesehen werden können und welche Bedeutung ihnen für die Konstituierung des Raumes „Franken“ zukam.